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25.05.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Appell an den Staat

Opel: Nach Einigung über Lohnverzicht hoffen Betriebsräte und Konzernspitze auf Staatsbürgschaften. Investitionen zugesagt, Ausschluß von Kündigungen nicht

Herbert Wulff
Die Zukunft des angeschlagenen Autobauers Opel ist auch nach der am Freitag verkündeten Einigung zwischen Betriebsräten und Konzernvertretern offen. Der Lenkungsrat des »Deutschlandfonds«, über den die beantragten Staatshilfen abgewickelt werden, kommt am heutigen Dienstag in Berlin zusammen. Ob Bund und Länder die geforderten Bürgschaften und Kredite in Höhe von 1,3 Milliarden tatsächlich rausrücken, ist ungewiß. Sicher ist hingegen, daß den Beschäftigten künftig viel Geld fehlen wird. Eine Sicherheit für ihren Arbeitsplatz erhalten sie im Gegenzug allerdings nicht.

Das europaweite Rahmenabkommen sieht »Arbeitnehmerbeiträge« von insgesamt 265 Millionen Euro pro Jahr vor. Allein die rund 25000 Beschäftigten in Deutschland sollen auf jährlich 176,8 Millionen Euro verzichten, unter anderem durch die Streichung von Tariferhöhungen sowie die Halbierung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes. Im Gegenzug hat der Konzern Investitionszusagen für die einzelnen Stando...

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