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25.05.2010 / Inland / Seite 5

Lauter Zufälle

Nachdem der Autovermieter Sixt in Rostock formell zur Einleitung einer Betriebsratswahl ­aufgefordert worden war, wurden vermeintliche Protagonisten gefeuert

Daniel Behruzi
Betriebsratsverseucht« – das war das »Unwort des Jahres 2009«. Und noch immer scheint es die Einstellung so mancher Unternehmer gegenüber demokratisch gewählten Interessenvertretungen ihrer Beschäftigten zu widerspiegeln. Aktuell läßt dies ein Konflikt beim Autovermieter Sixt vermuten, in dessen Rostocker Call-Center Beschäftigte die Initiative zur Gründung eines Betriebsrats ergriffen haben. Ausgerechnet die vermeintlichen Protagonisten der Wahl haben nun ihre Kündigung erhalten. Das Unternehmen bestreitet einen Zusammenhang.

»Wir haben Sixt bereits Ende März in einem Schreiben aufgefordert, mit uns einen Termin zwecks Einleitung einer Betriebsratswahl zu vereinbaren«, berichtet IG-Metall-Sekretär Johannes Blanken gegenüber junge Welt. Die kuriose Antwort des Autovermieters: Die IG Metall sei nicht zuständig. Das bestreitet Blanken, fügt aber hinzu: »Es ist mir völlig egal, welche Gewerkschaft zuständig ist, Hauptsache, es gibt einen Betriebsrat.«...

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