25.05.2010 / Ausland / Seite 7

Auf Konfrontation

Koreanische Halbinsel: Wegen des »Cheonan-Vorfalls« steht Pjöngjang mal wieder am Pranger. USA rüsten Südkorea weiter auf

Rainer Werning
Südkoreas Regierung sieht es seit dem 20. Mai als erwiesen an, daß ein nordkoreanischer Torpedo-Angriff am 26. März das Patrouillenschiff »Cheonan« versenkt und 46 südkoreanische Soldaten getötet hat. Der südkoreanische Präsident Lee Myung-Bak kündigte am Montag an, den Zwischenfall vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen. Zudem werde die innerkoreanische Zusammenarbeit weitgehend eingestellt und nordkoreanischen Schiffen die Fahrt durch südkoreanische Hoheitsgewässer verboten. Außenminister Yu Myung-Hwan sagte, wochenlange Untersuchungen eines internationalen Ermittlerteams hätten »offensichtlich« ergeben, daß Nordkorea die Schuld an dem Untergang trage.

Die USA nutzten den Bericht umgehend, um ihrem engen Verbündeten in Seoul ihre volle Solidarität auszudrücken. Die USA stünden unmißverständlich zur Verteidigung Südkoreas, erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, in der Nacht zu Montag. »Wir werden auf dem bereits starken Fundament exzellent...

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