11.05.2010 / Ausland / Seite 7

Strenge Konsequenzen

Gerüchte über direktes militärisches Eingreifen der USA in Pakistan

Knut Mellenthin
Nach dem mißglückten Anschlag vom 1. Mai auf dem New Yorker Times Square droht die US-Regierung Pakistan mit einem direkten militärischen Eingreifen. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte Faisal Shahzad, ein US-Amerikaner pakistanischer Abstammung, ein mit Gasflaschen und Benzinkanistern beladenes Auto auf dem Verkehrsknotenpunkt in Manhattan abgestellt. Nach seiner Festnahme behauptete er, in einem Lager der pakistanischen Taliban in Nordwasiristan ausgebildet worden zu sein. Während General David Petraeus, Chef des Kommandos Mitte der US-Streitkräfte, noch am Freitag mutmaßte, Shahzad sei ein »einsamer Wolf« ohne Komplizen gewesen, legte sich die US-Regierung wenige Stunden später darauf fest, daß der Möchtegern-Attentäter von den Taliban unterstützt und vermutlich auch finanziert worden sei.

In einem am Freitag vom Sender CBS ausgestrahlten Interview erklärte Außenministerin Hillary Clinton, es gebe zwar seit einiger Zeit mehr Kooperationsbereitschaf...

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