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08.05.2010 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Über die Sophisten (6 und Schluß)

Reinhard Jellen
»Wie könnt’ ich wahr das Überird’sche deuten, / Wenn schwebend nicht des Geistes zarter Äther / Mit dem verwandten Elementen sich mischte? Umsonst vom Boden unten schaut’ ich auf /Nach oben: denn die Erde zieht zu sich / Unwiderstehlich des Gedankens Tau: – Ein Beispiel hierfür hast du an der Brunnenkresse.« (Aristophanes, Die Wolken)

Zur Zeit der Sophisten und von Sokrates und Aristophanes war das griechische Staatswesen in einer schweren Krise. Denn es tobte ein brutaler Krieg zwischen den Völkern von Athen und Sparta, welche an dieselben Götter glaubten und dennoch gegenseitig Greuel verübten. Aus dieser Krise entstand das Bedürfnis nach einer Erneuerung der athenischen Gesellschaft, und mit diesem war auch eine Abkehr von einem theokratischen Weltbild und die Rückbesinnung auf den Menschen verbunden.

Mit dem den Philosophen eigenen Drang zur Vereinfachung kann man den Sophisten und mit diesen auch Sokrates in der Entwicklung ...



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