03.05.2010 / Politisches Buch / Seite 15

Von Neukölln zur Weltrevolution

Nick Brauns
Während der sozialdemokratische Reichswehrminister Gustav Noske Polizeipanzer gegen ein Häufchen Demonstranten auffahren ließ, die in den Straßen Berlins den zweiten Jahrestag der russischen Oktoberrevolution feiern wollten, versammelten sich am 20. November 1919 junge Kommunisten im dunklen, schmutzigen, engen Hinterzimmer des Berliner Bürgerbräu in der Neuköllner Ziethenstraße 29. Die illegal Tagenden, die sozialistische Jugendorganisationen aus 14 Ländern vertraten, gründeten nach einer Woche Debatte die Kommunistische Jugendinternationale (KJI). Ein knappes Jahr später verfügte die KJI bereits über 49 Ländersektionen mit 800000 Mitgliedern.

jW-Autor Wladek Flakin, selbst mehrere Jahre aktiv in der kommunistischen Jugendbewegung, hat in einer neu erschienenen Broschüre die »Berliner Jahre« der KJI von 1919 bis zur Verlegung ihres Sitzes nach Moskau 1921 und – wie Fl...

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