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26.04.2010 / Inland / Seite 8

»Die Bürgermeister aus den Rathäusern zerren«

ATTAC-Kampagne gegen PPP-Projekte: Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen, Geheimverträge offenlegen. Ein Gespräch mit Carl Waßmuth

Gitta Düperthal
Carl Waßmuth ist Mitglied von ATTAC und Mitorganisator der »PPP-Speakers Tour«, die heute in München und morgen in Berlin Station macht

Privatisierung öffentlicher Betriebe in Form von PPP-Projekten (Private Public Partnership) wird vielerorts betrieben – mittlerweile sind heftige Klagen zu hören. ATTAC zieht jetzt mit einer »PPP-Speakers Tour« durch die Republik und informiert am Montag in München und Dienstag in Berlin über diese Finanzierungsform. Was ist Ziel der Kampagne?

Privatisierung ist in der öffentlichen Meinung weitgehend in Mißkredit geraten und wird immer kritischer gesehen. Partnerschaft von privaten Unternehmen und öffentlicher Hand wird hingegen eher positiv eingeschätzt – dabei handelt es sich aber um das Trojanische Pferd für spätere Privatisierung. Deshalb wollen wir darüber aufklären.

PPP-Projekte unterliegen strikter Geheimhaltung – wie kommt ATTAC an Informationen?

Es ist schwierig, aber glücklicherweise recherchie...

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