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17.04.2010 / Inland / Seite 5

Einschüchterung wirkt

Berlin: Mitarbeiter der Treberhilfe sagen geplante Protestaktion ab. Ver.di geht von gravierenden Mißständen auch bei anderen freien Trägern aus

Rainer Balcerowiak
Die für Freitag geplante Demonstration von Mitarbeitern der Treberhilfe für mehr Transparenz bei dem eigenen Träger und in der gesamten Sozialbranche ist von den Initiatoren kurzfristig abgesagt worden. Insider gehen davon aus, daß die Geschäftsleitung erheblichen Druck ausgeübt hat. Der zuständige ver.di-Sekretär Stefan Thyroke erklärte am Freitag auf jW-Nachfrage, auch er habe den Kollegen die Absage empfohlen, da sie bei der Vorbereitung und der Formulierung des Aufrufes Fehler begangen hätten, die möglicherweise arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Zudem sei es der nach wie vor zentralen Figur der Treberhilfe, dem Gründer und früheren Geschäftsführer Harald Ehlert, offenbar gelungen, viele der rund 280 Mitarbeiter auf seine Seite zu ziehen.

Gegen Ehlert wird wegen Untreue ermittelt. Die ihm zur Hälfte gehörende gemeinnützige Treberhilfe GmbH, die fast ausschließlich aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, hatte sich in den verga...

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