12.04.2010 / Titel / Seite 1

EU rettet Banken

Die Länder der Euro-Zone haben sich am Sonntag in einer Videokonferenz der Finanzminister auf die Modalitäten zur Unterstützung Griechenlands verständigt. Athen könnten im ersten Jahr bis zu 30 Milliarden Euro bereitgestellt werden, erklärte Luxemburgs Regierungschef und Vorsitzender der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, nach der Besprechung. An der Hilfe, die durch Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) ergänzt werden müßte, würden sich alle 16 Euro-Staaten beteiligen. Griechenland muß dafür deutlich niedrigere Zinsen bezahlen als an den Finanzmärkten. Kommentatoren verglichen die Situa­tion mit der vom Herbst 2008, als die Investmentbank Lehman Brothers ihren Bankrott erklärte.

Die Entscheidung war vor Öffnung der Börsen am Montag angestrebt worden. Sie ist offenkundig unter dem Druck von Banken zustandegekommen. Am Freitag hatte die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit des Landes auf BBB- und damit auf die letzte Stufe vor der Ramschanleihe...

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