09.04.2010 / Feminismus / Seite 15

Im Kampf gegen zähe Vorurteile

Schwangerschaft kein Problem: Mit dem HI-Virus infizierte Frauen und eine Ärztin klären auf

Mareen Heying
Inga Berger* ist seit zehn Jahren HIV-positiv, vor fünf Jahren hat sie es öffentlich gemacht, ihr gesunder Sohn ist heute sechs Jahre alt. HIV-positive Frauen sind nicht so präsent in der Öffentlichkeit wie Männer. Und Mütter, die das Virus in sich tragen, erst recht nicht. Dabei werden in Deutschland pro Jahr 200 so infizierte Frauen schwanger.

Die HIV-Schwerpunktärztin Ulrike Haars von der Düsseldorfer Uniklinik berät und unterstützt unter anderem positive Frauen mit Kinderwunsch. »In der Schwangerschaft kann das Virus mit Medikamenten unterdrückt werden. Die Wahrscheinlichkeit, daß es übertragen wird, geht dabei gegen null«, berichtete sie kürzlich auf einer Informationsveranstaltung in Düsseldorf. Wichtig seien wie bei jeder anderen Schwangerschaft Vorsorge und Kontrolle. Die meisten Mütter bringen ihre Kinder in der 38. Woche per Kaiserschnitt zur Welt, doch wenn die HI-Viren während der letzten Schwangerschaftswochen im Blut nicht mehr nachweisbar ...

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