Der Schwarze Kanal
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06.04.2010 / Feuilleton / Seite 13

Kein Aprilscherz

Das Volkstheater Rostock wird privatisiert

Sigurd Schulze
Seit dem 1. April ist das Volkstheater Rostock, bisher städtischer Regiebetrieb, mit seinem Orchester, der Norddeutschen Philharmonie, eine GmbH, das heißt, eine Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung, aber mit unkalkulierbarem Risiko. Damit sind 300 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, darunter 78 Orchestermusiker, in ein privatwirtschaftliches Unternehmen outgesourced worden. Und die Stadt Rostock, die ihre Zuschüsse von 18 Millionen Euro im Jahre 2006 auf 16 Millionen reduzierte, ist die direkte Verantwortung für ihr Theater los. Die Geschäftsführer der Gesellschaft können nun »in eigener Verantwortung« um ihren Etat kämpfen, oder – was andere Theater vor ihnen praktizierten –...

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