Gegründet 1947 Dienstag, 13. April 2021, Nr. 85
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
01.04.2010 / Inland / Seite 4

»Rot-rot« will entstaatlichen

Bund der Strafvollzugsbediensteten kritisiert Berliner Pläne zur Teilprivatisierung im Strafvollzug. Vorwurf: Alternativen werden aus »politischen Gründen« nicht geprüft

Jörn Boewe
Der Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (­BSBD) hat die Pläne des Berliner SPD-Linke-Senats zur Teilprivatisierung des Strafvollzugs scharf kritisiert. Die zuständige Senatorin Gisela von der Aue (SPD) veranstalte eine »Justizposse«, so BSBD-Bundesvorsitzender Anton Bachl in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung. Die Gewerkschaft moniert, daß die Berliner Landesregierung an der Errichtung einer neuen Justizvollzugsanstalt im brandenburgischen Großbeeren südlich der Hauptstadt festhält, obwohl »diese Einrichtung bei Rückgriff auf die Brandenburger Kapazitäten gar nicht benötigt« würde. Von der Aue hatte kürzlich ein Angebot ihres brandenburgischen Amtskollegen Volkmar Schöneburg ausgeschlagen, freie Kapazitäten im Strafvollzug des Umlandes zu nutzen (vgl. jW vom 13.März). Das für 650 Haftplätze ausgelegte Gefängnis soll 2012 fertigwerden und teiweilse privat betrieben werden. Der Baubeginn war 2009, die Kosten werden derzeit auf 120 Millione...

Artikel-Länge: 4569 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €