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30.03.2010 / Ausland / Seite 7

Rechtsruck mit Ansage

Ungarn vor Parlamentswahlen: Umfragen sehen konservative Fidesz vorn. Rechtsextremistische Jobbik-Partei und Sozialdemokraten gleichauf

Stefan Inführ
Es bestehen kaum noch Zweifel, daß die konservative Partei Fidesz mit ihrem Spitzenkandidaten Viktor Orban die anstehenden ungarischen Parlamentswahlen überlegen gewinnen wird. Spannender an den beiden Urnengängen am 11. und 25. April dürfte der Kampf um Platz zwei werden. Letzten Umfragen zufolge ist nicht ausgeschlossen, daß die bisher nicht im Parlament vertretene rechtsextreme Jobbik die seit 2002 regierende sozialdemokratische MSZP überholen könnte. Angesichts eines erwarteten Zuspruchs für Fidesz um die 60 Prozent ist eine Regierungsbeteiligung von Jobbik allerdings extrem unwahrscheinlich. Als Mehrheitsbeschaffer für Zweidrittel-Materien könnten die Rechtsextremisten dennoch von Zeit zu Zeit herhalten. Beobachter rechnen nicht damit, daß eine vierte Partei den Einzug schaffen könnte.

Ausgangspunkt des rasanten Aufwärtstrends Jobbiks war der Herbst 2006: Nach seinem damaligen Wahlsieg gestand der sozialdemokratische Ministerspräsident Ferenc Gyurcs...

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