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16.03.2010 / Ausland / Seite 6

Schlappe für Sarkozy

Frankreich: Sozialisten stärkste Partei nach der ersten Runde der Regionalwahlen

Christian Giacomuzzi, Paris
Äußerst zufrieden haben sich die französischen Sozialisten (PS) über ihr Abschneiden bei der Regionalwahl am Sonntag gezeigt. Die PS sicherte sich mit knapp 30 Prozent der Stimmen den ersten Platz vor der Regierungspartei »Union für eine Volksbewegung« (UMP). Viele Beobachter hatten die Wahlen gleichsam als Referendum über die Politik von Staatspräsident Sarkozy eingestuft. Die UMP geht mit 26,7 Prozent nahezu chancenlos in die zweite Runde in einer Woche.

Es habe sich um eine »ausgezeichnete erste Halbzeit« gehandelt, meinte der ehemalige sozialistische Premier Laurent Fabius und betonte, daß das Ergebnis sowohl »dem guten Ergebnis der sozialistischen Regionalpräsidenten« zuzuschreiben sei als auch der Unzufriedenheit der Franzosen mit der Politik des konservativen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Fabius rief sämtlich Kräfte der Linken auf, sich in Hinblick auf die Stichwahl zu vereinen.

Sozialistenchefin Martine Aubry erblickt in dem Wahlergebnis ei...



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