09.03.2010 / Ausland / Seite 2

Nicht erpressen lassen

Kuba warnt vor den Konsequenzen des Hungerstreiks von Guillermo Fariñas

Mit einem Kommentar ihres Journalisten Alberto Núñez Betancourt hat das kubanische Zentralorgan Granma am Montag auf die internationale Medienkampagne gegen die Insel reagiert und gewarnt, daß der »Söldner« Guillermo Fariñas, der seit zwei Wochen die Nahrungsaufnahme verweigert, die Konsequenzen für sein Handeln tragen müsse. »Es gibt ethische Prinzipien, die den Arzt zwingen, die Entscheidung einer Person zu respektieren, die beschlossen hat, einen Hungerstreik zu beginnen. (...) Die Medizin darf nur handeln, wenn der Patient einen Schock erlitten hat. In dieser Phase ist es meist zu spät, denn der Mensch ist an die Grenze seiner Lebensfähigkeit, an den Point-of-no-Return, gekommen«, warnte der Autor.

Der 48 Jahre alte Fariñas war erstmals 1995 zu drei Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er auf eine Frau eingeprügelt hatte, die in ...

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