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02.03.2010 / Feuilleton / Seite 12

In die Fresse

George Grosz zeichnete die Armen und die Mächtigen, seine Skizzenbücher und vieles mehr sind jetzt in der Berliner Akademie der Künste zu sehen

Matthias Reichelt
Kein Künstler beobachtete die Menschen so genau wie George Grosz, kein zweiter zeichnete sie so kühn und gemein. Proletarier und Bourgeois, Nutten und Zuhälter, Bettler und Bosse, niemand entging seiner spitzen Zeichenfeder. Analytisch klar, kritisch und niemals verhalten sind seine Karikaturen, sein Strich ist von einer genialischen Leichtigkeit. Grosz’ Bilder sind heute in den großen Museen der westlichen Welt zu sehen und werden von Menschen goutiert, denen Grosz teilweise gerne mit dem Pinsel eins in die Fresse gegeben hätte. Er kannte seine Pappenheimer.

Eine großartige Ausstellung in der Akademie der Künste zeigt seine Skizzenbücher, Collagen und Grafiken und man kann sich nur wieder einmal wundern, wie brandaktuell seine gezeichneten Attacken sind. Grosz hatte in den 20er Jahren mehrfach in der Preußischen Akademie der Künste ausgestellt, eine Mitgliedschaft war aber durch ministerielle Interventionen verhindert worden. 1933 wäre er sowieso ...

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