02.03.2010 / Ausland / Seite 7

Terror als Trumpf

US-Regierung unterstützt mit 400 Millionen Dollar separatistische und fundamentalistische Organisationen im Iran

Knut Mellenthin
Mit der Festnahme von Jund­allah-Chef Abdul Malik Rigi ist den iranischen Sicherheitskräften am Dienstag voriger Woche ein bedeutender Schlag gegen die im Osten des Landes aktive Terrororganisation und ihre US-amerikanischen Hintermänner gelungen. Rigi befand sich in einer Passagiermaschine, die auf dem Flug von Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) in die kirgistanische Hauptstadt Bischek war. Die iranische Luftwaffe fing das Flugzeug ab und zwang es zur Landung. Außer Rigi sollen zwei oder drei weitere Passagiere festgenommen worden sein, darunter sein Stellvertreter Hamza. Auch der Bruder des Jundallah-Chefs, Abdul Hamid Rigi, befindet sich in iranischem Gewahrsam. Pakistan hatte ihn im vorigen Jahr, vielleicht auch schon 2008 – der genaue Zeitpunkt ist nicht öffentlich bekannt – ausgeliefert.

Nach Auskunft der Emiratsbehörden soll sich Abdul Malik Rigi nur zwei Stunden lang während einer Zwischenlandung in Dubai aufgehalten haben. Er sei z...

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