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15.02.2010 / Ausland / Seite 8

»Argentinien braucht keine internationalen Kredite«

Der Konflikt zwischen Regierung und Zentralbank bringt das Thema Schuldenboykott wieder auf Tagesordnung. Ein Gespräch mit Julio Gambina

Johannes Schulten
Julio Gambina ist Professor für Ökonomie und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von ATTAC-Argentinien

Nach einem Monat Streit zwischen der argentinischen Regierung und der Zentralbank hat Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner Notenbankchef Martín Redrado entlassen. Worum ging es in dem Konflikt?

Wenn die Regierung ihre aktive Sozial- und Wirtschaftspolitik fortsetzen will, braucht sie neue Finanzquellen. Da Argentinien aber seit dem Staatsbankrott von 2002 die Bedienung der privaten Schulden eingestellt hat, ist der Staat für die internationalen Finanzmärkte ein rotes Tuch. Um das Ansehen des Landes zu verbessern und wieder kreditwürdig zu werden, will die Präsidentin nun die Hälfte der für 2010 fälligen Schulden aus Devisenbeständen der Zentralbank begleichen. Doch Redrado weigerte sich, die vorgesehenen sechs Milliarden US-Dollar freizugeben und beschwor die Unabhängigkeit seiner Institution. Daraufhin wurde er entlassen.

Dahinter steht aber ...


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