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12.02.2010 / Inland / Seite 4

K-Stadt am Ende

Kaiserslautern: Pläne für ein Kaufhaus in Mitarbeiterregie sind geplatzt. Immobilienbesitzer stellt sich quer. Betriebsrat vermutet abgekartetes Spiel

Ralf Wurzbacher
Die Pläne der Karstadt-Belegschaft in Kaiserslautern, das Kaufhaus als K-Stadt nach dessen Abwicklung in Eigenregie weiterzubetreiben, sind gestorben. Am heutigen Freitag werde das Scheitern des Projekts in einer Mitarbeiterversammlung offiziell verkündet, teilte am Donnerstag der Betriebsratsvorsitzende Hermann Heinrich gegenüber junge Welt mit. Geplatzt ist damit auch der Traum von rund 190 Beschäftigten, ihren Job zu retten und im Herbst auf den angestammten Arbeitsplatz zurückzukehren. Das Gros der Betroffenen wird nun nach der Kündigung zum 31. März in einer Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft geparkt – mit ungewissem Ausgang. Heinrich sprach von einer »Katastrophe«, die Leute wären »tief enttäuscht und stinksauer«.

Zuletzt wurde kolportiert, für das Vorhaben fehlten die nötigen Geldgeber. Dem widersprach der Betriebsratschef: »Die Finanzierung war gesichert, es gibt öffentliche Banken, die als Investoren bereitstehen.« Nicht am Geld sei...

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