Der Schwarze Kanal
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05.02.2010 / Inland / Seite 4

Vorstoß im Südwesten

IG Metall Baden-Württemberg will Tarifrunde vorziehen. Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung stehen im Vordergrund, Lohnerhöhungen nicht

Daniel Behruzi, Leinfelden-Echterdingen
Die IG Metall Baden-Württemberg will die eigentlich für Mitte April geplanten Tarifverhandlungen vorziehen. Eine entsprechende Aufforderung an den Vorstand der Gewerkschaft beschloß die Große Tarifkommission des Bezirks am Donnerstag in Leinfelden-Echterdingen. »Die Tiefe der Krise ist einmalig und trifft gerade die Metall- und Elektroindustrie. Solch außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln«, begründete IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann den Vorstoß.

Hintergrund ist die weiterhin dramatische Situation des produzierenden Gewerbes, besonders im von Maschinenbau und Autoindustrie geprägten Südwesten. Allein in der baden-württembergischen Metallbranche sind nach Gewerkschaftsangaben 240000 Beschäftigte – also etwa jeder dritte Mitarbeiter – in Kurzarbeit (Stand Oktober 2009). Weitere rund 30000 Arbeiter und Angestellte arbeiten auf Grundlage des »Tarifvertrags Beschäftigungssicherung« kürzer.

Um in dieser Situation Massenen...



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