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03.02.2010 / Abgeschrieben / Seite 8

Zur Rede von Schimon Peres

Christine Buchholz, Mitglied im geschäftsführenden Parteivorstand bei Die Linke und friedenspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, erklärt zu den Vorwürfen, am Holocaust-Gedenktag nach der Rede von Schimon Peres nicht aufgestanden zu sein, »ich klatsche nicht für ideologische Kriegsvorbereitungen«:

Wir haben am 27. Januar der Opfer des Holocaust gedacht. Die Linke hat den Gedenktag lange eingefordert, und ich bin froh, daß es ihn endlich gibt. Selbstverständlich habe ich an der Gedenkveranstaltung teilgenommen und habe mich bei der Würdigung der Opfer erhoben.

Am Ende von Schimon Peres’ Rede bin ich allerdings nicht aufgestanden. Die Unterstellung von Peres, der Iran wäre heute eine ebenso große Bedrohung für die Welt und alle Juden wie Deutschland damals, ist falsch. Ich weise jegliche Gleichsetzung des Irans mit Nazideutschland zurück. Deutschland war die zweitmächtigste Industrie­nation und hatte die größten Landstreitkräfte...


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