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03.02.2010 / Ausland / Seite 7

Kubanische Ärzte ziehen ab

Panamas Regierung beendet Zusammenarbeit mit der Insel und will eigenes Augenoperationsprogramm starten

André Scheer
Kuba hat am Dienstag mit dem Abzug seiner Ärzte aus Panama begonnen, die dort seit März 2006 mehrere zehntausend Menschen an den Augen operiert hatten. Auslöser für das abrupte Ende des kubanischen Engagements in dem zentralamerikanischen Staat war eine Entscheidung des rechten Präsidenten Ricardo Martinelli, die kubanische Hilfe im Rahmen der »Operation Milagro« (Wunder) einseitig aufzukündigen. Statt dessen sollen die Augenoperationen künftig durch panamaische Augenärzte übernommen werden. Dabei hatte in Kuba vor allem der Stil für Verärgerung gesorgt, mit dem die panamaische Regierung am 5. Januar das Ende der kubanischen Hilfe verkündet hatte. Die »First Lady« des Landes, Marta Lineares de Martinelli, und Gesundheitsminister Franklin Vergara hatten damals ihr eigenes Programm »Vision 20-20« präsentiert und ohne ein Wort des Dankes mitgeteilt: »Dieses Programm ersetzt die sogenannte Operation Milagro und soll den Zugang zu zuverlässigen und qualitativ ...

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