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03.02.2010 / Antifa / Seite 15

Bewegender Moment

In Göttingen informiert eine Ausstellung über Zwangsarbeiter und Naziverbrechen in Niedersachsen. Ehemalige Gefangene besuchten Eröffnung

Kai Böhne
Noch bis zum 14. Februar wird in Göttingen die Ausstellung »Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit – Südniedersachsen 1939–1945« gezeigt. Die Organisatoren, die Geschichtswerkstätten Göttingen und Duderstadt, präsentieren die Schau an einem historischen Ort. Denn das heutige Veranstaltungszentrum »Lokhalle« befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerks. Dort mußten während des Zweiten Weltkriegs über 1000 Zwangsarbeiter harte Knochenarbeit verrichten.

Einer der ersten Ausstellungsbesucher war Jan Janssen. Der Niederländer lebt in der kleinen Ortschaft Grashoek in der Provinz Limburg. Durch die Lokalzeitung hatte er von der Göttinger Ausstellung erfahren. Am Morgen des ersten Eröffnungstages setzte sich Janssen mit seinen beiden jugendlichen Söhnen ins Auto, um in einer mehrstündigen Fahrt in die südniedersächsische Universitätsstadt zu reisen. Im Handschuhfach des Wagens hatten sie ein wichtiges Dokument: Den Auswe...

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