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28.01.2010 / Titel / Seite 1

GM mit Salamitaktik

Winfried Wolf
Der US-Autokonzern General Motors erwägt offenbar, Teile seiner Produktion aus Westeuropa nach Ungarn zu verlagern. Nach Informationen, die junge Welt vorliegen, sollen die GM-Kapazitäten in Szentgotthárd massiv ausgebaut werden. Das ungarische Werk gehört– wie der Standort in Aspern bei Wien und ein Teil der Produktionsstätten in Bochum – zur GM-Tochter Powertrain. Bei Powertrain hat der Konzern seine Motoren- und Getriebefertigung konzentriert. 2008 zählte das Unternehmen 10000 Beschäftigte, die 1,5 Millionen Motoren und zwei Millionen Getriebe fertigten.

Die bislang unter Verschluß gehaltenen Pläne sehen vor, daß die Modelle Corsa und Meriva, die bislang in Saragossa und Eisenach produziert werden, künftig in Ungarn vom Band rollen. Bei Realisierung dieser Pläne würden auch die Werke in Kaiserslautern und Bochum, wo Motoren und Getriebe gefertigt werden, in Frage gestellt. Da das Team, das an diesem Projekt arbeitet, in Rüsselsheim sitzt, ...

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