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28.01.2010 / Inland / Seite 5

Bierdurst nach mehr Profit

Brauereikonzern InBev will in Deutschland 386 Stellen streichen. Streiks in Belgien

Katrin Maja Küfer
Im Konflikt um einen drohenden massiven Stellenabbau beim Brauereikonzern InBev verlangen die betroffenen Betriebsräte aus bundesdeutschen Brauereien und ihre Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG) weiterhin eine ausführliche Unterrichtung über die konkreten Pläne der Konzernspitze. Von den 386 Stellen, die der Konzern bundesweit streichen will, entfallen allein 262 auf Bremen.

Wie NGG-Sprecherin Karin Vladimirow am Dienstag auf Anfrage mitteilte, verlangten die Betriebsräte nun noch detailliertere Informationen, wie sie ihnen nach deutschem Mitbestimmungsrecht zustünden, und erstellten derzeit einen ausführllichen Fragenkatalog. Um den Druck zu erhöhen, habe der NGG-Vizevorsitzende und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Claus-Harald Güster die Einberufung einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung beantragt.

Der belgisch-brasilianische Konzern InBev überahm 2008 den US-Konzern Anheuser-Busch und umfaßt an fünf Standorten zwischen Breme...



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