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20.01.2010 / Inland / Seite 4

No future für die Bahn

Empörung über interne Streichliste der Bahn AG für Neu- und Ausbaupläne. Fahrgastverband verweist auf sinnlose Prestigeprojekte

Rainer Balcerowiak
Die Gegenwart ist bei der Deutschen Bahn AG eigentlich schon trist genug. Die ICE-Flotte fährt mit halber Sollstärke, bei der Berliner S-Bahn wäre man froh, wenn man wenigstens das erreichen könnte. Auch im Regionalverkehr mehren sich die Pannen. Das am Montag vorgestellte »Schwarzbuch Deutsche Bahn« belegt eindeutig, daß dieser Niedergang des Schienenverkehrs eine direkte Folge der Unternehmenspolitik in den vergangenen Jahren ist. Unterstützt vom Besitzer, dem Bund, wurde die »Kapitalmarktfähigkeit« des Konzerns in den Mittelpunkt gestellt, und das auch ganz bewußt auf Kosten von Qualität und Sicherheit.

Doch auch für die Zukunft sieht es finster aus. Nach dem Bekanntwerden einer internen »Streichliste« für Aus- und Neubauprojekte versuchte es die Konzernführung mit einer Mischung aus halbherzigen Dementis und Beschwichtigungen. Das »Arbeitspapier« diene lediglich der Vorbereitung eines Spitzengespräches mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU),...

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