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13.01.2010 / Ausland / Seite 7

Sklavenarbeit ächten

Italiens Gewerkschaften reagieren auf rassistische Übergriffe in Kalabrien

Micaela Taroni, Rom
Gewerkschaften und Linksparteien in Italien reagieren geschlossen auf die rassistischen Übergriffe in der kalabrischen Kleinstadt Rosarno. Nachdem Tausende in Notunterkünften lebende afrikanische Saisonarbeiter am Wochenende aus Rosarno vertrieben wurden, verlangt der Gewerkschaftsverband CGIL eine landesweite Offensive gegen die Schwarzarbeit unter Migranten.

Die CGIL rief am Montag die Landwirtschaftsverbände zu einer »massiven Aktion zur Bekämpfung der Schwarzarbeit« auf den süditalienischen Feldern auf, wo Migranten mittels Hungerlöhnen ausgenutzt werden. Nach Gewerkschaftsangaben arbeiten afrikanische Tagelöhner bis zu 15 Stunden für 25 Euro. Hinter deren Ausnutzung stecke meistens die Mafia, die sich mit dem Menschenhandel bereichere.

Der Handel mit illegalen Immigranten beschäftigt die Gewerkschaften schon seit Jahren. »Die Immigranten kommen gesund nach Italien, erkranken aber bald wegen der verheerenden Lebensverhältnisse auf den Feldern«, sagt...



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