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11.01.2010

Der Kleinstadtmob

Und wieder auf der Flucht: Rassistische Übergriffe in der kalabrischen Kleinstadt treiben über tausend Saisonarbeiter in Notunterkünfte außerhalb Rosarnos

Von Gloria Fernandez
Ausbeutung pur erfahren alljährlich die schwarzen Saisonarbeiter, durchweg Einwanderer aus verschiedenen Ländern Afrikas, in der Kleinstadt Rosarno an der Westküste Kalabriens. Als illegal eingesetzte Helfer bei der Orangenernte erhalten sie für ihr hartes Tageswerk im trostlosen italienischen Winter etwa 20 Euro. Nach getaner Arbeit geht es dann von den Feldern zurück in die Unterkünfte – in der Regel Hütten aus Plastikplanen. Doch machen nicht nur die Arbeit...

Artikel-Länge: 4129 Zeichen

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