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02.01.2010 / Ausland / Seite 8

»Die Öffnung nach rechts war gewollt«

Ungarische Neonazis im Aufwind. Drohungen gegen Internationale Föderation der Widerstandskämpfer. Ein Gespräch mit Ulrich Schneider

Claudia Wangerin
Ulrich Schneider ist Generalsekretär des Exekutivausschusses der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten

Der Vizepräsident Ihrer Internationalen Föderation und Präsident des ungarischen Verbandes der Widerstandskämpfer und Antifaschisten, Vilmos Hanti, wurde von ungarischen Neonazis im Internet als »jüdische Ratte« beschimpft, die man früher oder später erwischen und in ein wieder zu eröffnendes Konzentrationslager verschleppen werde. Was sagen die ungarischen Behörden dazu?

Nach einer Strafanzeige wird der Betreiber der Webseite inzwischen juristisch verfolgt – was leider nicht selbstverständlich ist. Die Behörden haben ein widersprüchliches Verhältnis zu Neonazistrukturen. Einerseits billigen sie keine Straftaten, auf der anderen Seite sind sie aber oft sehr zurückhaltend, wenn es um mehr oder weniger direkte Aufrufe zur Gewalt geht. Oft heißt es dann erst mal »Es gibt doch bei uns Redefreiheit«.

In...


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