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23.12.2009 / Ausland / Seite 7

Kein Frieden in Sicht

Gouverneur der kolumbianischen Provinz Caquetá entführt. Regierung beschuldigt Guerilla und Venezuela

André Scheer und Johannes Schulten
Der Gouverneur des im Süden Kolumbiens gelegenen Departamentos Caquetá, Luis Francisco Cuéllar, ist am späten Montag abend (Ortszeit) von bislang unbekannten Tätern aus seinem Haus entführt worden. Zehn schwerbewaffnete Männer, die Uniformen einer Spezialeinheit der kolumbianischen Armee trugen, waren in die Residenz des Politikers in der Provinzhauptstadt Florencia eingedrungen und überwältigten dessen Leibwächter. Der Sekretär der Regionalregierung von Caquetá, Ediberto Ramón Endo, bestätigte am Dienstag die Entführung und bezichtigte die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), hinter der Aktion zu stecken. Die Guerilla hat sich bislang nicht zu der Tat bekannt.

Wie der Rundfunksender Radio Caracol berichtete, beschossen die Angreifer die Residenz des Gouverneurs mit einer Granate, nachdem sie sich zuvor ein Feuergefecht mit der Leibgarde des Politikers geliefert hatten. Dabei kam dem Bericht zufolge einer der Leibwächter Cuéllars ums Leben. Ans...

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