19.12.2009 / Inland / Seite 2

»Im Kampf für Mumias Leben wird Zeit knapp«

Linksfraktion im Bundestag hofft auf überfraktionellen Antrag gegen drohende Hinrichtung des US-Journalisten. Ein Gespräch mit Annette Groth

Claudia Wangerin
Annette Groth ist menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

Im Rahmen der Menschenrechtsdebatte des Bundestages haben Sie am Donnerstag einen Appell des in den USA zum Tode verurteilten Journalisten Mumia Abu Jamal im Bundestag verlesen. Er bat darum, einen Antrag Ihrer Fraktion zu unterstützen. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, sich für die Rettung seines Lebens und die Abschaffung der Todesstrafe in den USA einzusetzen. Welche Reaktionen gab es?

Die waren eher verhalten. Das mag aber auch daran liegen, daß die anderen Fraktionen etwas überrumpelt waren. Schließlich hatten vorher schon etliche Redner die Abschaffung der Todesstrafe als wichtiges Anliegen erwähnt. Wir hoffen sehr, daß es zu einem interfraktionellen Antrag kommt, der inhaltlich dem entspricht, den wir vorgelegt haben. Ein wichtiger Punkt sind Gespräche über ein sofortiges Moratorium als ersten Schritt zur Abschaffung der Todesstrafe. Darüb...

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