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18.12.2009 / Inland / Seite 2

»Zumindest geht es in Richtung VEB«

In Kaiserslauten wollen die Beschäftigten das Karstadt-Kaufhaus in eigene Regie übernehmen. Ein Gespräch mit Hermann Heinrich

Ralf Wurzbacher
Hermann Heinrich ist Betriebsratsvorsitzender beim Warenhaus Karstadt in Kaiserslautern, das nach einem Beschluß von Anfang Dezember vor der Abwicklung steht

Karstadt Kaiserlautern soll als letztes verbliebenes Warenhaus der Stadt bis zum 31. März dicht gemacht werden (jW berichtete). Sie haben indes einen ungewöhnlichen Rettungsversuch gestartet. Wie sieht der aus?

Wir entwickeln gegenwärtig ein Konzept mit dem Arbeitstitel K-Stadt, das eine Fortführung des Warenhauses durch die Mitarbeiter vorsieht. Im Idealfall soll das Haus dem derzeitigen Besitzer, einem Immobilienfonds, abgekauft werden. Die Kosten dafür liegen im Bereich eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags. Wir sind deshalb auf der Suche nach öffentlichen Investoren, denken aber auch über weitere Finanzierungsoptionen nach, etwa in Form von Bürgeraktien.

Wer käme als Investor in Frage, die Stadt, das Land oder wer sonst noch?

Auf keinen Fall private Finanzinvestoren, die dürften an einem...

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