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10.12.2009 / Inland / Seite 2

»Die Zitrone ist längst ausgequetscht«

Hamburgs Senat will bis 2013 rund 1,2 Milliarden Euro einsparen – Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Ein Gespräch mit Wolfgang Rose

Mirko Knoche
Wolfgang Rose ist Landesbezirksleiter von ver.di in Hamburg

Der Hamburger CDU/GAL-Senat will bis 2013 rund 1,2 Milliarden Euro einsparen. Wie wirkt sich das auf die Beschäftigung im öffentlichen Dienst aus?

In den letzten zehn bis zwölf Jahren wurde in Hamburg bereits ein Drittel aller Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut. Von über 10000 sank die Zahl der Beschäftigten auf heute knapp 7000. Dabei sind die Anforderungen an die öffentlichen Dienstleistungen gestiegen. Darüber hinaus führt die Arbeitsverdichtung immer häufiger zu Erschöpfungssyndromen, die Belastungsgrenze vieler Mitarbeiter ist überschritten. Die Zitrone ist also längst ausgequetscht. Weil wir mehr statt weniger Personal benötigen, werden wir diesem Abbau nicht zustimmen.

Wie viele Stellen das Sparpaket kosten würde, können wir nicht absehen, der Senat nennt keine konkreten Zahlen. Der Anteil der Personalkosten am Gesamthaushalt beträgt rund zwei Drittel. Die Ausgabenkürzungen werden al...


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