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09.12.2009 / Ausland / Seite 7

Banker im Knast

Venezuelas Behörden greifen gegen illegale Machenschaften durch. Neue Staatsbank entsteht

André Scheer
Von einer Bankenkrise möchte die venezolanische Regierung nicht sprechen, aber was sich in den vergangenen Tagen und Wochen in dem südamerikanischen Land zusammengebraut hat, verdient diese Bezeichnung durchaus. Mittlerweile sieben Banken wurden von der Polizei besetzt und unter staatliche Verwaltung gestellt, gegen 30 führende Direktoren der Finanzinstitute wurden Haftbefehle erlassen. Am Dienstag besetzten die Behörden außerdem eine Reihe von Lebensmittelunternehmen, die den verhafteten Managern gehören. Der Minister für Wissenschaft und Technologie, Jesse Chacón, trat am Wochenende von seinem Amt zurück, nachdem bekannt geworden war, daß sein Bruder Arné zu den verhafteten Managern gehört.

Zwei der geschlossenen Banken – Banpro und Canarias – wurden bereits als eigenständige Unternehmen liquidiert. Die Banco Bolívar soll als eigenständiges Unternehmen in Staatseigentum fortgeführt werden, und über das Schicksal der kleinen Baninvest wurde ...

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