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03.12.2009 / Inland / Seite 5

»Kostenoptimaler« Abbau

Daimler begründet Verlagerung der C-Klasse mit Währungsschwankungen und geringeren Produktionskosten. IG Metall, Linke und Kleinaktionäre üben Kritik

Karl Neumann
Die Beschäftigten von Daimler in Sindelfingen sind sauer. Spontan hielten sie am Mittwoch früh die Bänder an, nachdem die Entscheidung des Konzernvorstands bekannt geworden war, die C-Klasse nicht mehr in der traditionsreichen Fabrik montieren zu lassen. Künftig soll das bestverkaufte Pkw-Modell des Stuttgarter Autobauers in Bremen, Südafrika, China und den USA produziert werden. In der Fabrik Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama, wo derzeit die Mercedes-Modelle R-, M- und GL-Klasse gefertigt werden, sollen hierfür laut Produktionschef Rainer Schmückle ab 2014 zwischen 1000 und 1200 neue Stellen geschaffen werden.

In Sindelfingen, wo zur Zeit täglich 660 Fahrzeuge der C-Klasse vom Band laufen, arbeiten nach Betriebsratsangaben rund 4500 der insgesamt 20000 Produktionsmitarbeiter an diesem Modell. Durch die Verlagerung der Montage des Premium-Roadster SL von Bremen nach Sindelfingen reduziert sich der Arbeitsplatzverlust im Südwesten auf etwa 3000. Das Un...

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