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24.11.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Es werde Licht

Die US-Notenbank tut alles in ihrer Macht Stehende, um eine neue Spekulationsblase zu schaffen. Geldmenge wächst im Rekordtempo

Tomasz Konicz
Der schwindsüchtige US-Dollar erlebte am Montag vor einer Woche ein kleines Zwischenhoch. Durch schleichende Abwertung der Weltleitwährung waren mehr als 1,5 Dollar für einen Euro zu berappen. Aber Äußerungen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke ließen den Greenback wieder stärker werden. Die Fed beobachte die Wechselkurse genau und werde entsprechend handeln, erklärte der oberste Währungshüter. Doch dürfte die Wirkung dieser Äußerung Ber­nankes bald an den Währungsmärkten verpufft sein, da die Zinspolitik der Fed selbst für die Abwertung des US-Dollars ursächlich ist.

Geldmenge wächst

Nur wenige Stunden vor seinen mahnenden Worten hatte Bernanke erklärt, die Nullzinspolitik der US-amerikanischen Notenbank bis auf weiteres fortzusetzen: »Wir werden den Leitzins für einen ausgedehnten Zeitraum auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau belassen.« Das löste natürlich weitere Dollarverkäufe aus, was zu entsprechenden Kurseinbrüchen führte. Bernanke mußte also ...

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