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20.11.2009 / Inland / Seite 5

Für Private ein Erfolg

Zehn Jahre Teilverkauf der Berliner Wasserbetriebe: Investoren feiern sich. Senat sieht hierzu ­keinen Grund und distanziert sich von »Propaganda«

Jörn Boewe
Zehn Jahre nach der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) beurteilen die privaten Anteilseigner und der Berliner Senat das 1999 vom damaligen CDU/SPD-Senat vollzogene Geschäft völlig gegensätzlich. Während die gemeinsam mit 49,9 Prozent beteiligten Investoren RWE und Veolia am Mittwoch eine Studie präsentierten, die der »Wasserpartnerschaft« bescheinigt, »in den letzten zehn Jahren in zentralen Punkten eine Erfolgsgeschichte« gewesen zu sein, hielt Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) am Donnerstag in der Berliner Morgenpost dagegen, er könne die »Propaganda« der Privaten nicht nachvollziehen. Der Deal gelte in deutschen Kommunen mittlerweile als »abschreckendes Beispiel für die Privatisierung oder Teilprivatisierung von Wasser«.

Wie die Vertreter von RWE und Veolia, Christoph Hilz und Michel Cunnac, am Mittwoch einräumten, hatten die privaten Teilhaber die Studie ursprünglich gemeinsam mit dem Land Berlin in Auftrag geben wo...

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