18.11.2009 / Inland / Seite 5

Zeugen gesucht

Berlin: Zwei Jugendliche seit 1. Mai in Untersuchungshaft. Sie sollen Molotowcocktails auf Polizisten geworfen haben. Anwältin fordert Freilassung und bittet um Hilfe

Markus Bernhardt
Fast 400 Menschen waren am Montag abend zu einer Solidaritätsveranstaltung für Rigo B. und Yunus K. in die Waldorfschule im Berliner Bezirk Mitte gekommen. Ihre Vorwürfe gegen Justiz und Polizei wiegen schwer. Von einem »politischen Prozeß« und »konstruierten Vorwürfen« war die Rede sowie von der »Verfolgung Unschuldiger«.

Die Jugendlichen Rigo B. und Yunus K. stehen wegen versuchten Mordes vor Gericht. Sie sollen laut Oberstaatsanwalt Ralph Knispel im Anschluß an die diesjährige Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg einen Molotowcocktail auf Polizeibeamte geworfen haben (jW berichtete). In der Aula der Waldorfschule forderten nun Angehörigen, Mitschüler, Lehrer und Freunde die sofortige Freilassung der beiden, die seit dem 1. Mai in Untersuchungshaft sitzen.

Die Schule unterstützt ihre Schützlinge, die von Lehrern und Mitschülern als hilfsbereit und keinesfalls gewalttätig beschrieben werden, seit ihrer Verhaftung. Die Pädagogen sorgte...



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