Gegründet 1947 Montag, 17. Juni 2019, Nr. 137
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
13.11.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Chávez läßt Strom sparen

Südamerika leidet unter Dürre, Wasserkraftwerke fallen aus. Venezuelas Regierung setzt auf Energieeffizienz und modernisiert das System

Maxim Graubner, Caracas
Venezuelas Präsident macht den Anfang: Hugo Chávez kündigte an, daß der Präsidentenpalast Miraflores seinen Energieverbrauch um 50 Prozent reduzieren werde. Damit will der Linkspolitiker ein Zeichen setzen und einen Beitrag zur Bekämpfung der derzeit immer wieder vorkommenden Stromausfälle leisten. In der Hauptstadt Caracas treten diese nur vereinzelt in unterschiedlichen Stadtteilen auf, im westlichen Mérida und anderen Städten des Landes wird der Strom allerdings derzeit regelmäßig für ein bis zwei Stunden in den Abendstunden unterbrochen.

Verbrauch zu hoch

Es gibt zu wenig Regen in Südamerika, der Kontinent leidet unter einer anhaltenden Dürre. Neben Auswirkungen auf die Landwirtschaft ist auch die Stromversorgung betroffen. Besonders Venezuela bekommt dadurch erhebliche Probleme – der meiste Strom des Landes kommt aus Wasserkraftwerken. Diese können bei niedrigen Wasserständen in Stauseen und Flüssen nicht die volle Leistung erbringen.

Chávez r...

Artikel-Länge: 4820 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €