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05.11.2009 / Inland / Seite 2

»Dieser Unsinn richtet sich gegen die Bildung«

Ein Hamburger Bündnis unternimmt einen neuen Anlauf zur Abschaffung des Bezahlstudiums. Ein Gespräch mit Jochen Rasch

Ralf Wurzbacher
Jochen Rasch ist Sprecher des Hamburger Bündnisses für gebührenfreies Studium

Das »Bündnis für Gebührenfreiheit« in Hamburg hat eine Unterschriftenkampagne gegen Studiengebühren in der Hansestadt gestartet. Was wollen Sie konkret erreichen?

Wir wollen alle Studiengebühren zum nächsten Semester abschaffen. Bis Ende Januar sollen hamburgweit 60000 Unterschriften gesammelt werden – von einem Bündnis aus Studierendenvertretungen, Gewerkschaften, politischen Jugendverbänden sowie SPD und Die Linke. Wenn Schwarz-Grün dabei gleich mit beendet würde, wäre das optimal.

Warum haben Sie es auf die Zahl 60 000 abgesehen?

Wir wollen so viele Menschen wie bei der Einleitung eines Volksbegehrens überzeugen, allerdings ohne die formalen Hürden. Auch Schüler, Ausländer und Umlandbewohner sollen zum politischen Eingreifen ermuntert werden. Mit der Unterschrift wird die Bürgerschaft aufgefordert, alle Gebühren abzuschaffen. Zur politischen Bekräftigung ist eine Demo a...

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