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05.11.2009 / Feuilleton / Seite 13

Das Universalwerkzeug

Zum Tod von Claude Lévi-Strauss

Paris. Kurz vor seinem 101. Geburtstag ist der französische Ethnologe und Anthropologe Claude Lévi-Strauss am Freitag in Paris gestorben. Frankreich habe einen »Visionär« verloren, erklärte Außenminister Bernard Kouchner. In der Tat hat er die strukturalistische als auch die poststrukturalistische Theorie stark beeinflußt. Lévi-Strauss gehörte noch der Großdenker-Generation von Jean Paul Sartre an. Als er Anfang der 30er Jahre Gymnasiallehrer war, hießen seine Kollegen Maurice Merlau-Ponty und Simone de Beauvoir. In den 60er Jahren galt Lévi-Strauss als Gegenpol von Sartre, weil er nicht an den gesellschaftlichen Fortschritt glauben wollte. Er interessierte sich lieber für »Kulturen«. Leider hat die bürgerliche Wissenschaft seitdem auch keine anderen Sorgen mehr.

Doch für deren Untersuchung hat Lévi-Strauss Exemplarisches geleistet. Und alles nur, weil er ab 1934 für vier Jahre Soziologie-Professor in Brasilien war...

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