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26.10.2009 / Ausland / Seite 6

Kein Wasser für Caracas

Venezuelas Regierung ergreift drastische Maßnahmen, um Energie zu sparen. Neues Ministerium gegründet

André Scheer
Die Einwohner von Venezuelas Hauptstadt Caracas werden ab kommender Woche zeitweise auf dem Trockenen sitzen. Wie der Präsident des staatlichen Wasserversorgers Hidrocapital, Alejandro Hitcher, am Sonnabend ankündigte, soll die Wasserversorgung in den verschiedenen Vierteln der Stadt ab dem 2. November planmäßig für bis zu 48 Stunden in der Woche abgeschaltet werden. Hintergrund ist, daß derzeit jeder Einwohner der Millionenstadt im Durchschnitt 400 Liter Wasser am Tag verbraucht. »Schon ein Pro-Kopf-Verbrauch von mehr als 180 Litern Wasser wird von internationalen Organisationen wie der UNO als verantwortungslos eingeschätzt«, erläuterte Hitcher und warnte, neben Aufklärungskampagnen werde es künftig auch Strafmaßnahmen gegen übermäßigen Wasserverbrauch geben. »Wer Trinkwasser verschwendet, wird fünfmal mehr bezahlen müssen, als es eigentlich kosten würde«, warnte Hitcher.

Mit diesen drastischen Maßnahmen will die venezolanische Regierung einen generell...

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