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09.10.2009 / Feuilleton / Seite 13

Krachender Todesschrei

Ein Alban-Berg-Abend in der Berliner Philharmonie

Stefan Amzoll
Statt Standardmaterial bot das Deutsche Symphonieorchester unter Ingo Metzmacher am Montag in der Berliner Philharmonie fünfmal Alban Berg. Der kompositorische Neuerer war Schönberg-Schüler und Protagonist der Zweiten Wiener Schule. Mit »Woyzeck« und »Lulu« nach Frank Wedekind schuf er Opern von Weltgeltung. Dem Publikum wurde nichts geschenkt. Bergs Musik zwingt dazu, hellwach zuzuhören.

In Berlin wurde die »Lyrische Suite« und die Arie »Der Wein« nach Baudelaire (Nachdichtung Stefan George) aus den 20er Jahren gespielt, sowie die Fünf Orchesterlieder auf Ansichtskartentexten von Peter Altenberg op. 4, ein Frühwerk von 1912, schließlich noch Symphonische Stücke aus der Oper »Lulu« von 1934. Ingo Metzmacher, lange Jahre auch Akteur neuer Musik, verfügt über die Erfahrung, Bergs Musik adäquat zu verbildlichen. Sein Orchester ist übrigens jünger geworden.

Standards der Programmgestaltung hat der Dirigent immer wieder durchlöchert. Erst kürzlich, zum »Musi...



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