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09.10.2009 / Ausland / Seite 8

»Die Regierung hat Angst vor klassenbewußten Soldaten«

In Südafrika fordern Soldaten das Recht, sich gewerkschaftlich zu betätigen. Protestmarsch endete in Straßenschlachten. Ein Gespräch mit Terry Bell

Raoul Rigault
Der Südafrikaner Terry Bell ist Sozialist, Gewerkschaftskolumnist und Veteran des Anti-Apartheid-Kampfes. Er lebt in der Nähe von Kapstadt

Zwischen der südafrikanischen Staatsspitze und dem an der Regierung beteiligten, Gewerkschaftsbund COSATU verschärft sich die Auseinandersetzung. Einer der Hauptstreitpunkte sind die »Soldatengewerkschaften«. Präsident Jacob Zuma und Verteidigungsminister Lindiwe Sisulu behaupten, Teile der Armee hätten gestreikt, und das sei nicht hinnehmbar. Wie sehen Sie das?

Es gab keinen Streik, sondern einen Protestmarsch von 3000 Militärangehörigen, die nicht im Dienst waren. Organisiert hatte ihn die South Africa National Defense Union (SANDU), unterstützt wurde er aber auch von der South Africa Security Forces Union (SASFU).

Die Demonstranten forderten bessere Dienstbedingungen und eine Solderhöhung um 30 Prozent. Wie kam es dazu, daß der Protest in schweren Straßenschlachten endete?

Laut SASFU-Vorstandsmitglied Fieldmore Mape...

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