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09.10.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Norweger sauer auf VW

Interessenkonflikt: Staatsfonds kritisiert undurchsichtiges Geschäftsgebaren des Automobilkonzerns im Zuge der Porsche-Rettung

Klaus Fischer
So deutlich traut sich das hierzulande niemand zu sagen: Der VW-Porsche-Deal verströmt einen üblen Geruch. Norwegens staatlicher Pensionsfonds hat da weniger Hemmungen. Übersetzt man dessen Vorwürfe, dann müffelt es nach Vetternwirtschaft und Kungelei, wenn Volkswagens starker Mann mit Volkswagens Geld den fast gescheiterten Volkswagen-Angreifer Porsche rettet und diesem zugleich noch die Hälfte von VW zuschanzt. Der starke Mann heißt Ferdinand Piëch, ist pro forma Aufsichtsratschef des Industriegiganten, de facto aber nach Ansicht von Kritikern unumschränkter Herrscher eines Interessengeflechts, das getarnt als Aktiengesellschaft operiert. Zugleich aber ist der Mann bekanntlich Porsche-Erbe und Großaktionär des Familienunternehmens. In einem Schreiben konfrontiert ihn die norwegische Zentralbank, die das 270 Millionen Euro schwere Investment des staatlichen Pensionsfonds verwaltet, mit scharfen Vorwürfen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am D...

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