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09.10.2009 / Inland / Seite 4

Kapitalismuskritik soll wieder auf Lehrplan

Industriesoziologen wollen grundlegende Gesellschaftskritik an den Universitäten wiederbeleben

Daniel Behruzi, Jena
Bringing capitalism back in«. Unter diesem Motto kamen am Mittwoch und Donnerstag rund 200 Sozialwissenschaftler und auch einige Gewerkschafter an der Uni Jena zusammen. Ihr Ziel: eine Wiederbelebung der Kapitalismuskritik in den universitären und speziell den arbeits- und industriesoziologischen Debatten. Die Zeichen hierfür scheinen günstig. »Angesichts der größten Wirtschaftskrise seit 1929/32 darf sogar Karl Marx als ›Prophet der Krise‹ wieder die Titelblätter einschlägiger Periodika zieren«, stellte Klaus Dörre vom Jenaer Zentrum für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung (JenZiG) in seinem Einleitungsreferat fest. Und Volker Wittke vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) ergänzte: »Vor wenigen Jahren war Kapitalismus noch ein Begriff aus der Mottenkiste, jetzt wird er wieder salonfähig.« Der Soziologe Rudi Schmidt gab allerdings zu bedenken, daß die »Wiederaneignung« der in den 1970er Jahren intensiv diskutierten marxi...

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