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08.10.2009 / Titel / Seite 1

Kofferpacken in Kabul

Knut Mellenthin
Zum achten Jahrestag des Beginns der NATO-Intervention in Afghanistan herrscht unter den Verbündeten Aufbruchstimmung. Das niederländische Parlament beschloß am Dienstag abend mit großer Mehrheit, den Truppeneinsatz am Hindukusch nicht über das Jahr 2010 hinaus zu verlängern. Zwei der drei Parteien, die die Regierungskoalition tragen, stimmten gemeinsam mit der Opposition für den Abzug. Nur die Christdemokraten von Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende wollen weiter ausharren. Da die Parlamentsresolution für die Regierung nicht bindend ist, bleibt abzuwarten, ob Balkenende ihr folgen wird. Die Niederlande sind in Afghanistan mit 1400 Soldaten vertreten, die im Süden des Landes regelmäßig an Kampfeinsätzen teilnehmen.

Die kanadische Regierung will auf jeden Fall an dem schon früher gefaßten Entschluß festhalten, ihr Kontingent bis zum Jahresende 2011 abzuziehen. Die 2500 Soldaten sind überwiegend in der Provinz Kandahar stationiert, die als Hochburg der ...

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