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29.09.2009 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Tiefe Widersprüche

Südafrika: COSATU-Kongreß diskutiert über prokapitalistische Politik der »befreundeten Regierung«. Offizielles Ziel bleibt der Sozialismus

Raoul Rigault
Auf den ersten Blick könnten sich Südafrikas Gewerkschaften glücklich schätzen. Während Arbeiterorganisationen anderswo über schwindenden Einfluß klagen, sind sie am Kap der Guten Hoffnung seit 15 Jahren an der Macht. Solange ist der größte Gewerkschaftsbund COSATU Teil der regierenden Dreierallianz mit ANC und KP. Wie wenig das bislang für die Lohnabhängigen gebracht hat, stand nun im Mittelpunkt des 10. Kongresses, der vom 21. bis 24. September in Midrand bei Johannesburg stattfand. 3000 Delegierte vertraten dort 1,9 Millionen Mitglieder. Damit ist die ANC-nahe Dachorganisation weit vor FEDUSA (560000), NACTU (400000) und CONSAWU (150000) die wichtigste Interessenvertretung der abhängig Beschäftigten. Insgesamt sind 3,2 der 17 Millionen Erwerbstätigen, das heißt 19 Prozent, gewerkschaftlich organisiert. Den eigenen Zahlen zufolge hätte COSATU damit seit dem letzten Gewerkschaftstag im Jahr 2006 seine Mitgliederzahl um 700000 erhöht. Dennoch befindet er ...

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