29.09.2009 / Titel / Seite 1

SPD sieht kaum Fehler

Arnold Schölzel
Die Verlierer der Bundestagswahl machen fast weiter wie gehabt. Union und SPD quittierten die Ergebnisse am Montag weitgehend mit Ignoranz gegenüber dem Wählervotum. Lediglich CSU-Chef Horst Seehofer mußte sich im Führungsgremium seiner Partei einige Knurrigkeiten anhören. Die bayerische Filiale der Konservativen war am Sonntag auf 42,6 Prozent gekommen (2005: 49,2) und war damit unter dem schlechten Ergebnis der Landtagswahlen 2008 geblieben, das zu Seehofers Inthronisation geführt hatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommentierte den erneuten Verlust der Union im Bund auf 33,8 Prozent (2005: 35,2) nur am Rande und simulierte am Montag Dynamik: Die Regierung mit der FDP, die auf 14,6 Prozent kam (2005: 9,8), solle in einem Monat stehen. Was für die Kanzlerin tatsächlich wichtig ist, erläuterte sie mit der Bemerkung: Sie wolle bei der Feier zum 20. Jahrestag des »Mauerfalls« am 9. November die Regierungschefs und Staatsgäste in Berlin mit einer neue...

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