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29.09.2009 / Feuilleton / Seite 13

»Kein Fortschritt mit Gewalt«

Über die Freiheiten des Solokünstlers. Ein Gespräch mit Jochen Distelmeyer

Sebastian Fenn
Jochen Distelmeyer hat die Auszeit nach dem Ende der Ära Blumfeld genutzt, um sich durch sämtliche Labyrinthe auf die Suche nach sich selbst zu begeben und die entsprechenden Bilder dafür zu finden. Also eigentlich das, was er jahrelang auch mit Blumfeld gemacht hat. War der Bruch überhaupt sinnvoll? Sicher. Hat sich die Musik dementsprechend verändert? Sicher nicht. Warum also der ganze Aufwand? Für Jochen Distelmeyer scheint das Gefühl wesentlich gewesen zu sein, daß er nun nicht mehr »der von Blumfeld« ist. Diese Freiheit ist die Grundlage für die neue Platte »Heavy«. Auf ihr verfolgt er all das weiter, was er mit Blumfeld begonnen hat. Und spricht darüber mit Sebastian Fenn im gediegenen Hamburger Park Hyatt Hotel.

Sie haben jetzt bei Sony Columbia unterschrieben. Spielt es für Sie im Jahr 2009 überhaupt noch eine Rolle, ob Sie bei einem Major- oder Indie-Label sind?

Nein, aber das tut es schon lange nicht mehr. Trotzdem habe ich das Gefühl, daß es fü...

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